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Das digitale Missverständnis

Themenseite: Wie meistern wir die digitale Herausforderung? Soviel vorab: Sicher nicht durch mehr Software…

Digitaler Frust

Es gibt ein Missverständnis da draußen, das den (Arbeits-)Alltag vieler Menschen unnötig schwer macht, bis hin zur Frustration. Dieses Missverständnis besteht in der Vorstellung, dass wir nur die richtige Software oder das richtige digitale Werkzeug brauchen, um uns selbst, unser Team, unser Unternehmen oder unsere Institution produktiver, effizienter und erfolgreicher zu machen. Kommt Ihnen bekannt vor?

Werkzeuge lösen keine Probleme…

Digitale Werkzeuge können uns das Leben erleichtern, aber an vielen Arbeitsplätzen passiert das Gegenteil. Denn statt die (digitalen) Werkzeuge am Bedarf der Teams und Mitarbeiter auszurichten und auszuwählen, wird vielerorts aus einem falsch verstandenen Willen nach „Modernität“ das Gegenteil getan. Und plötzlich haben die Mitarbeiter neben Telefon, E-Mail und Co. noch einige weitere „Schreibtisch-Diktatoren“ mehr, die nach Aufmerksamkeit lechzen.

… das müssen wir
schon selbst tun

Die wichtigsten Fragen, die wir beantworten müssen, wenn wir unseren (Arbeits-)Alltag organisieren wollen, unsere Ziele erreichen, erfolgreich und zufrieden sein wollen, sind nach wie vor analog. Keine Software und keine KI wird sie für uns beantworten. Und: Wenn die Digitalisierung eines getan hat, dann hat sie uns gezeigt, dass der Druck auf uns, diese Fragen zu beantworten, größer ist, als je zuvor.

Anwendung der Checkliste

  • IST-Zustand und Veränderung: Bestimmung des aktuellen Zustands und der angestrebten Veränderung durch das Projekt.
  • Bedeutung und Zweck: Klärung der Motivation und des Nutzens hinter der gewünschten Veränderung.
  • Definieren von Zielen: Festlegung messbarer, erreichbarer Ziele mit klarem Zeitrahmen für das Projekt.
  • Strategie zur Zielerreichung: Auswahl eines realistischen Weges zur Erreichung der gesetzten Ziele.
  • Einsatz von Zeit/Ressourcen/Akteuren: Abschätzung des Bedarfs an Zeit, Ressourcen und Beteiligten für das Vorhaben.
  • Organisation des Prozesses: Strukturierung des Prozesses zur Zielerreichung mit klaren Zielen und Aufgaben.
Agilement Magazin, Ziele erreichen

Heraus­forde­rungen und Fallstricke.

Falsch verstanden oder als diffuse Ahnung (“ich tue einfach nicht genug dafür…”) belassen kann diese Frage belastend sein. Die Herausforderung besteht darin, aus der diffusen Ahnung ein Werkzeug zu machen, das konkrete, aktive Handlungsschritte erlaubt und fördert. Wir müssen lernen, uns selbst produktiv zu hinterfragen, anstatt uns zu überfordern, aber letztlich passiv zu bleiben (“egal, was ich tue, es reicht nicht..”).

Die Rolle im Projekt­management.

Im Kontext des Projektmanagements gewinnt die Frage eine zusätzliche Dimension. Sie wird zu einem Werkzeug für effektive Zielsetzung und Strategieentwicklung. Ein klares Verständnis der eigenen Ziele und regelmäßige Überprüfung des Fortschritts sind hierbei unerlässlich.

Ziele brauchen Zeit und Arbeit – beides muss jemand aufwenden! Wenig ist ärgerlicher (und Sinn-loser) als ein gutes Ziel dadurch zum Scheitern zu bringen, dass in der Zielerreichung zu wenig Ressourcen zur Verfügung gestellt werden.

Andreas Kellner

Persönliche Erfahrungen und Lehren.

Meine eigenen Erfahrungen, insbesondere bei Projekten, die nicht wie geplant verliefen, haben mir gezeigt, wie wichtig es ist, regelmäßig innezuhalten und mich selbst zu hinterfragen. Aus Fehlern zu lernen und diese Erkenntnisse in zukünftige Projekte einfließen zu lassen, ist ein entscheidender Teil des Wachstums.

Soll ich oder soll ich nicht?
Kostenloser Online-Kurs

Die Frage “Tue ich genug dafür?” kann ein mächtiges Werkzeug für persönliches und berufliches Wachstum sein. Die Herausforderung besteht darin, sie richtig zu verstehen und anzuwenden. Dabei hilft unsere Checkliste.

Sie möchten einen Schritt weitergehen und haben ein Vorhaben, bei dem Sie nicht so ganz wissen, ob und wie Sie es am besten angehen sollen? Dann könnte unser kostenloser Online-Kurs “Soll ich oder soll ich nicht?” für Sie das richtige sein.

  • Online-Selbstlernkurs mit
    • 45 Minuten Schritt-für Schritt-Anleitung per Video,
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  • Kursaufbau zum direkten Mitmachen optimiert
  • Lernen im eigenen Tempo ohne Ablaufdatum: Der Zugang zum Kursmaterial verbleibt bei Ihnen.
  • Kostenlos.

Pragmatisch, realistisch und offenkundig realitätserprobt, mit vielen guten Tipps, die man gleich umsetzen kann

Dr. Katja Löhr,
Senior Referentin Programme
Deutsche Bahn Akademie

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